Lachgassedierung - Zahnarztpraxis Dr. Nordmeyer aus Hannover

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Behandlung nach Vereinbarung
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Lachgas

Entspannte Behandlung ohne Risiko

Lachgas – Distickstoffmonoxid (N2O) – ist schon seit mehr als einem Jahrhundert ein sicherer Weg der Sedierung in der Medizin. Der volkstümliche Name entstand durch die Verwendung als „Wundermittel“ bei Zirkus- und Varietéveranstaltungen. Tatsächlich ist während der Behandlungsphase durch die Lachgaswirkung die Kontrolle des Gleichgewichtssinns vermindert und die Versuchsperson fühlt sich federleicht und supergut. Die Schmerzempfindlichkeit sinkt, was durch entsprechende „Piksereien“ demonstriert wurde.  Der Sedierte wurde eher der Lächerlichkeit preisgegeben, was natürlich in der Medizin nicht passiert.


Erstaunlicherweise gibt es eine sehr unterschiedliche Anwendung der Lachgassedierung. Während es im Ausland, vornehmlich in den USA, Australien, Großbritannien und auch Skandinavien fast wie das Serviettenkettchen zur Zahnbehandlung gehört, ist es in Deutschland erst im Kommen. Das liegt daran, dass es in der „großen“ Anästhesie in Kliniken früher einmal Todesfälle gab, die auf eine falsche Bedienung der Geräte zurückzuführen waren und darum immer ein Narkosefacharzt benötigt wurde. Bei den modernen Geräten kann das nicht mehr vorkommen, da die Gasmenge so geregelt ist, dass immer eine Mindestmenge Sauerstoff abgegeben wird und dadurch absolute Sicherheit besteht. Das sieht man auch daran, dass es praktisch keine Risiken und Nebenwirkungen gibt. Allergien sind bisher keine bekannt und die Verkehrstüchtigkeit ist spätestens nach einer Viertelstunde wieder voll da. Sehr selten kann es zu leichten Kopfschmerzen und Übelkeit kommen. Einziger Nachteil: es hat einen hohen Suchtfaktor, da die Entspannung und das Wohlbefinden so groß sind, dass man gar nicht mehr aufhören möchte und gerne wieder zum Zahnarzt geht.


Und ein weiterer Nachteil: es ist nicht kostenlos. Die sicheren modernen Geräte und die Ausbildung und Zertifizierung des Personals kosten Geld und die Gase (Lachgas und Sauerstoff) gelten als Medikamente und sind entsprechend teuer. Wir dürfen die Behandlung nicht über die Karte mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen und eine Kostenerstattung erfolgt auch (noch) nicht. Was nicht ist, kann ja noch werden – fragen Sie einfach Ihren Kostenträger.